21. Mai Christi Himmelfahrt

Weißt du, wo der Himmel ist?

An Christi Himmelfahrt feierten die Versöhnungskirche  und die Dankeskirche einen gemeinsamen Gottesdienst im Park. Mund-Nasen-Schutz und Abstand konnten der himmlischen Stimmung nichts antun. Klänge des Posaunenchors und Gitarrenmusik war dabei. Den Text der Predigt finden Sie hier

Christi Himmelfahrt mit der Familie und mit Kindern feiern
Bilder, Erzählungen, Bastelanregungen und weitere Gestaltungsmöglichkeiten finden Sie auf der Themenseite der Bibelgesellschaft

Geh aus, mein Herz!  Eine Andacht für einen Spaziergang oder eine Radtour (nicht nur) zu Himmelfahrt.

Gebet für Christi Himmelfahrt

Du zeigst uns den Himmel,
Christus, du Auferstandener.
Du bist unser Himmel.

Komm mit dem Himmel zu uns.
Wohne in unseren Herzen,
damit deine Liebe uns verwandelt,
damit wir eins sind,
damit wir einander vertrauen,
damit wir einander vergeben,
damit wir einander helfen.

Komm mit dem Himmel zu den Schwachen.
Lebe mit ihnen,
damit ihnen neue Kräfte wachsen.

Komm mit dem Himmel zu den Kranken.
Heile sie,
damit sie aufatmen und wir einander wieder berühren.

Komm mit dem Himmel zu den Mächtigen.
Leite sie,
damit sie dem Frieden dienen
und der Gerechtigkeit aufhelfen.

Komm mit dem Himmel zu unseren Kindern.
Begeistere sie,
damit sie lernen, das Gute zu tun.

Christus, du Auferstandener,
der Himmel ist in uns.
Du bist unser Himmel,
heute und alle Tage.

Amen.

https://www.velkd.de/gottesdienst/wochengebet.php

Himmelfahrt erklärt:
An Himmelfahrt feiern wir nicht, dass Jesus „weggeht“, sondern uns in Wirklichkeit viel näher kommt als er das als geschichtlicher Mensch je gekonnt hätte. Denn wenn er in den „Himmel“ fährt, heißt das doch, dass er nun Raum und Zeit enthoben ist: Es gibt keine Begrenzungen und Mauern mehr durch Raum oder Zeit. Er ist jetzt überall – überall wo Himmel ist, wo Gott ist. In einer Wirklichkeit die größer und höhere ist als unser Alltag und die doch alles durchwirkt und umarmt. Er ist immer da, wo sich Himmel oder das Reich Gottes ereignet. Er ist nun nicht mehr nur ein geschichtlicher Mensch, an den wir erinnert werden, sondern ist unmittelbar da, in unseren Herzen, in unseren Gedanken, in unseren Taten, in unserem Reden, in unseren Nächsten an unserer Seite. „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ Mt 28,26